Sklaventreiberei!
Erinnert sich eigentlich noch irgendjemand an die Emanzipations-Proklamation mit der die Regierung Abe Lincolns im Jahre 1862 die Sklaverei abschaffte?
Scheinbar nicht, denn abgesehen davon, dass ich meinen Job echt gern mag, muss man die Arbeitgeber doch irgendwie als Sklaventreiber bezeichnen (das ist natürlich ironisch gemeint und Ich will damit auf keinen Fall den tatsächlichen Horror der Sklaverei herunterspielen!)
Jetzt ist mir eine neue Garusamkeit dieser Zustände untergekommen: Review Paper
Da wird der Boss aufgrund seines umfangreichen Fachwissens „eingeladen“ all diese genialistischen Ergüsse in einem Übersichtsartikel zusammenzufassen und was tut er mit stolzgeschwellter Brust? Er ruft sich seinen nächstbesten Postdoc und sagt: „Would you like to work with me together on this?“ Die hierzu gehörige sinngemässe und bedeutiungsschwangerre übersetzung lautet dann folgenderweise: Du setzt dich jetzt auf deine vier Buchstaben und liest zwei Wochen lang Publikationen zu so interessanten Gebieten wie „Lost in translation: Problems and pitfalls in translating laboratory observations to clinical utility“ oder „How large a training set is needed to develop a classifier for Microarray data?“.
Mann, mann, mann. Da fällt mir gar nix mehr ein! Stattdessen könnte ich ja auch luststeigernde PCRs zusammenmischen oder Bakterienkolonien genotypisieren, aber nein!
Und für diesen ganzen HECKMECK soll dann dieses ver%·$&·%& Gehalt kompensieren? Naja!
Wie man sieht quäle Ich mich gerade ein bisschen. Doch am Ende darf man ja auch den neuen Treffer bei Pubmed nicht vergessen und wenn es erstmal geschafft ich werde ich mich bestimmt wieder besser fühlen.
Tobias 11:05 am 5. Februar 2009 Permalink |
Was ist denn eigetlich das Thema des Reviews?