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  • fee 16:08 am 30. January 2009 Permalink | Antworten  

    Sklaventreiberei! 

    Erinnert sich eigentlich noch irgendjemand an die Emanzipations-Proklamation mit der die Regierung Abe Lincolns im Jahre 1862 die Sklaverei abschaffte?

    Scheinbar nicht, denn abgesehen davon, dass ich meinen Job echt gern mag, muss man die Arbeitgeber doch irgendwie als Sklaventreiber bezeichnen (das ist natürlich ironisch gemeint und Ich will damit auf keinen Fall den tatsächlichen Horror der Sklaverei herunterspielen!)

    Jetzt ist mir eine neue Garusamkeit dieser Zustände untergekommen: Review Paper

    Da wird der Boss aufgrund seines umfangreichen Fachwissens „eingeladen“ all diese genialistischen Ergüsse in einem Übersichtsartikel zusammenzufassen und was tut er mit stolzgeschwellter Brust? Er ruft sich seinen nächstbesten Postdoc und sagt: „Would you like to work with me together on this?“ Die hierzu gehörige sinngemässe und  bedeutiungsschwangerre übersetzung lautet dann folgenderweise: Du setzt dich jetzt auf deine vier Buchstaben und liest zwei Wochen lang Publikationen zu so interessanten Gebieten wie „Lost in translation: Problems and pitfalls in translating laboratory observations to clinical utility“ oder „How large a training set is needed to develop a classifier for Microarray data?“.

    Mann, mann, mann. Da fällt mir gar nix mehr ein! Stattdessen könnte ich ja auch luststeigernde PCRs zusammenmischen oder Bakterienkolonien genotypisieren, aber nein!

    Und für diesen ganzen HECKMECK soll dann dieses ver%·$&·%& Gehalt kompensieren? Naja!

    Wie man sieht quäle Ich mich gerade ein bisschen. Doch am Ende darf man ja auch den neuen Treffer bei Pubmed nicht vergessen und wenn es erstmal geschafft ich werde ich mich bestimmt wieder besser fühlen.

     
  • fee 17:42 am 10. September 2008 Permalink | Antworten  

    Was lustiges zum Thema: Vortrag-No-Goes 

    Ich kann mich noch gut an meinen ersten GROSSEN Vortrag erinnern, der damals in Boston vor einem Publikum von ca.350 HBV-Forschern stattfand. Ich hatte natürluch den drittletzten Tag am letzten von drei Tagen und hatte damit dann glücklicherweise auch genug Zeit meine Paranoia zu hegen und zu pflegen. Doch entgegen allen Erwartungen bin ich nicht in Ohnmacht gefallen und hatte auch keinen fatalen FILMRISS. Aber Spass gemacht hat es trotzdem erst als es vorbei war und Ich mit klopfender Pumpe endlich wieder auf meinem Platz sass. Das ist heute zum Glück etwas besser geworden, aber ein abgebrühter Zen-Meister bin Ich auf diesem Gebiet immer noch nicht. Damals, zu meiner Entjungferung als wissenschaftlicher Alleinunterhalter gbs natürlich auch ne Menge Tipps (manche ernst von Cheffe: immer schön langsam reden! und manche eher verstörend vom Postdoc: wenn du hängen bleibst und dich eingenässt hast, kannste ja immer noch die Hand aufs Herz legen und die amerikanische Nationalhymne einstimmen. Hier hab Ich nun noch ein paar wertvolle Tipps bei Terry auf The world’s fair in Scienceblogs.com entdeckt:

    Viel Spass damit!

     
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