Schreibfrust? 

Nichts davon! Gestern erst angemeldet zum „Paperfrust“, heute war nichts davon zu spüren. Das Schreiben ging locker flockig von der Hand – obwohl ich zu Beginn so ziemlich gar keine Lust hatte.
Was ist also passiert, dass es trotzdem lief?
Einige Dinge.
Zum einen habe ich festgestellt, dass meine Diss viel vielseitiger ist, als mir bewusst war. Ich muss den Dingen nicht immer den gleichen Schwerpunkt geben. Die Ergebnisse lassen sich vielfältig interpretieren – und es gibt verschiedene theoretische Wege, wie man zu ihnen gelangen kann.
Das ausschlaggebende war dieser kluge Vorschlag: warum drehst Du eigentlich nicht alles einfach mal um, und sattelst mal das Pferd von hinten auf? Warum fängst Du nicht mit dem Ende an und schaust, ob Du Deinen Anfang trotzdem noch hinbekommst?
Das erinnerte mich an Problemlösevorschläge: wenn Du mit einem Problem nicht weiterkommst, dann öffne ein Wörterbuch _irgendwo_, und überleg, was ein bestimmtes Wort mit Deinem Problem zu tun hat.
Manchmal ist es wichtig, einfach eine andere Sichtweise einzunehmen. Parallelen ziehen, Metafern erdenken. Querdenken eben.
Deswegen hier mein Vorschlag: wenn es mal gar nicht geht: einfach umdrehen.